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Toscana




Die Republik Lucca war ein mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Staat, dessen Zentrum die italienische Stadt Lucca in der Toskana war und der von 1160 bis 1805 existierte.
Ihr Territorium erstreckte sich über die Stadt Lucca hinaus auf das Umland im nordwestlichen Teil der heutigen Region Toskana und reichte bis an die Grenzen zur Emilia-Romagna und zu Ligurien.
Die Republik von Lucca blieb bis 1799 unabhängig. Danach bestand der Staat weiter, war aber de facto vom napoleonischen Frankreich abhängig und hörte 1805 offiziell auf zu existieren, als er in das Fürstentum Lucca und Piombino umgewandelt wurde.


Lucques (Lucca en italien, Luca en latin) est une ville italienne d'environ 89 000 habitants, chef-lieu de la province du même nom, située en Toscane. Elle fut autrefois, avant la réalisation de l'unité italienne, une ville libre puis la capitale de la principauté souveraine puis duché de Lucques (1815-1847). Elle se trouve non loin de la mer Tyrrhénienne, plus exactement à une vingtaine de kilomètres de la côte ligure (mer Ligure).
C'est une ville fortifiée avec un grand nombre de monuments historiques, principalement des églises, mais aussi des villas et des palais comme le palais Pfanner et son célèbre jardin.
Lucca () è un comune italiano di 89 874 abitanti[2], capoluogo dell'omonima provincia in Toscana.
Famosa per i suoi monumenti storici, per il centro storico unico nel conservare strutture di varie epoche antiche e soprattutto per l'intatta cinta muraria cinquecentesca, è una notevole città d'arte d'Italia. Ufficialmente di origini romane, ma su probabili insediamenti anteriori, Lucca, città di mercanti e tessitori, mantenne la sua autonomia come Stato indipendente per parecchi secoli fino al 1799 quando venne abolita l'antica Repubblica, in seguito alla conquista francese da parte delle truppe napoleoniche, dando vita al Principato di Lucca e successivamente al Ducato borbonico di Lucca.
Legata strettamente al turismo, vive molto grazie anche all'industria e alle vivaci imprese medio-piccole (importanti a livello nazionale sono le cartiere sparse per la provincia). Negli ultimi anni si sono sviluppate case vinicole di buon livello qualitativo soprattutto nella zona di Montecarlo (D.O.C.) e sulle colline che circondano la città.
Lucca es una ciudad en la Toscana, centro-norte de Italia, situada sobre el río Serchio en una fértil llanura cercana (pero no sobre ella) y sobre el Mar Tirreno. Es la capital de la Provincia de Lucca. Cuenta con unos 86.000 habitantes.




Die Väter des Palastes
Der Palazzo liegt an der Via della Vigna Nuova und wurde im Auftrag von Giovanni di Paolo Rucellai, Mitglied einer wohlhabenden Händlerfamilie und Politiker unter den Medici, erbaut. Federführend war dabei Leon Battista Alberti, eine schillernde Persönlichkeit der Renaissance. Alberti hatte sich nicht nur als Architekt, sondern u.a. auch als Schriftsteller, Mathematiker sowie als Kunsttheoretiker einen Namen gemacht. Am Bau beteiligt war außerdem der Bildhauer und Baumeister Bernardo Rossellino alias Bernardo di Matteo Gamberelli. Er zeichnete insbesondere für den Innenhof verantwortlich.
Antike Architektur neu interpretiert
Für den Palazzo Rucellai vereinte Alberti acht kleinere Bauteile zu einem Palast mit zunächst fünf, später mit acht Achsen. Erstmalig in der neueren Architekturgeschichte wurde eine Fassadeneinteilung nach dem Vorbild antiker Bauwerke vorgenommen, mit den für diese charakteristischen übereinander gestellten Säulen. Die Fassade ist durch eine Anordnung dorischer, ionischer und korinthische Kapitelle gekennzeichnet. Auffällig sind die flachen Pilaster, die in den Mauerverbund eingearbeiteten Wandpfeiler der Fassade. Diese treten kaum aus der Wand heraus und muten dadurch fast wie bloß zweidimensionale Streifen an.
Die drei Stockwerke des Palastes folgen den unterschiedlichen Gestaltungsmustern der so genannten klassischen architektonischen Ordnungen. Im Erdgeschoss findet sich z.B. die toskanische Ordnung, auf der obersten Ebene die korinthische. Einen ähnlichen Aufbau findet man auch im Kollosseum in Rom.
Die Stockwerke des Palazzo Rucellai sind durch ein dreiteiliges Gebälk voneinander getrennt. Der Sockel unterhalb des Erdgeschosses ist zwischen den Pfeilern mit einem Rautenmuster verziert, das an römische Bauten erinnert. Den Abschluss des obersten Geschosses bildet ein Kranzgesims.
Der Palazzo Rucellai beherbergt heute das Fratelli Alinari Museum für Geschichte der Fotografie.


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