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Das von 1913 bis 1917 nach Plänen von Paul Schultze-Naumburg im englischen Landhausstil errichtete Schloss Cecilienhof ist der letzte Schlossbau der Hohenzollern. Kaiser Wilhelm II. ließ die Residenz für seinen ältesten Sohn, Kronprinz Wilhelm, errichten. Bis 1945 war es Wohnsitz des letzten deutschen Kronprinzenpaares Wilhelm und Cecilie von Preußen, die zuvor im Marmorpalais wohnten.
Das Erscheinungsbild des Schlosses wurde den landschaftlichen Gegebenheiten durch Verwendung traditioneller Materialien wie Backstein und Holz angepasst. Es fügt sich aufs Schönste ein in den nördlichen Teil des Neuen Gartens, der Ende des 18. Jahrhunderts als englischer Landschaftsgarten angelegt wurde.
Um über das wahre Ausmaß des Gebäudes mit 176 Zimmern hinwegzutäuschen, gruppierte der Architekt die einzelnen Baukörper geschickt um mehrere Innenhöfe. Das Zentrum des Hauses bildet die große Wohnhalle, die über ein Vestibül erreichbar ist und von der die Repräsentationsräume des Kronprinzenpaares abgehen. Von hier aus führt eine mächtige holzgeschnitzte Treppe ins Obergeschoss. Die herrschaftlichen Räume unterteilen sich in einen Bereich für den Hausherrn mit einem Rauchsalon, einer Bibliothek und einem Frühstückszimmer sowie einen Bereich für Cecilie mit einem Musiksalon, einem Schreibzimmer und einem im Stil einer Schiffskabine gestalteten Kabinett.
Vom 17. Juli bis 2. August 1945 fand hier das Gipfeltreffen der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges statt, an dem die „Großen Drei“, der amerikanische Präsident Harry S. Truman, die britischen Premierminister Winston Churchill bzw. Clement Attlee und der sowjetische Staatschef Joseph Stalin, teilnahmen.
Die Potsdamer Konferenz ist eines der bedeutendsten historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Sie gilt weltweit als Symbol für den Endpunkt des Zweiten Weltkrieges und den Ausbruch des Kalten Krieges, der zur Spaltung Europas durch den „Eisernen Vorhang“ und zum Bau der „Mauer“ führte. Das im Schloss Cecilienhof verabschiedete „Potsdamer Abkommen“ legte den Grundstein für eine Neuordnung in Deutschland, Europa und der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg. Die von 1961 bis 1989 unweit des Gebäudes gelegenen Grenzanlagen sind eine indirekte Folge der Potsdamer Konferenz und damit auch Teil der Geschichte des Schlosses.
Im Zuge der Potsdamer Konferenz wurden die Haupträume neu möbliert und der Rote Stern im Ehrenhof des Schlosses angelegt.
Das Schloss Cecilienhof wurde in den Jahren 1913–1917 nach Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg im englischen Tudorstil erbaut. Es liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens in Potsdam, unweit des Ufers des Jungfernsees. Der letzte Schlossbau der Hohenzollern wurde unter Kaiser Wilhelm II. als Residenz für seinen Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie aus dem Haus Mecklenburg-Schwerin errichtet.
Weltgeschichtlich bekannt wurde Cecilienhof als Ort der Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis 2. August 1945. Auf der Rasenfläche im Ehrenhof befindet sich seither ein fünfzackiger Sowjetstern aus roten Blumen, dessen Erstbepflanzung Gartenoberinspektor Paul Molske (1875–1947) auszuführen hatte.[1]
塞琪琳霍夫宫建于1913年至1917年间,由保罗·舒尔茨-瑙姆堡设计,采用英式乡村别墅风格,是霍亨索伦王朝建造的最后一座宫殿。威廉二世皇帝为他的长子威廉王储建造了这座行宫。直到1945年,这里一直是德国最后一对王储夫妇——威廉和塞琪琳·冯·普鲁士的居所,他们此前曾居住在大理石宫。
城堡的外观通过使用砖块和木材等传统材料,与周围的自然景观相协调。它完美地融入了新花园的北部区域,该区域于18世纪末被设计为英式景观花园。
为了掩盖这座拥有176个房间的建筑的真实规模,建筑师巧妙地将各个建筑体围绕着几个内庭院进行布局。建筑的中心是宽敞的起居大厅,可通过门厅进入,王储夫妇的接待厅由此延伸而出。从这里,一座宏伟的木雕楼梯通向楼上。这些气派的房间分为两部分:主人区设有吸烟室、图书馆和早餐室;塞琪琳区则设有音乐厅、书房以及一间设计成船舱风格的内室。
1945年7月17日至8月2日,第二次世界大战战胜国首脑会议在此举行。

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