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Jeffrey David Ullman (* 22. November 1942 in New York City[1]) ist ein US-amerikanischer Informatiker.
Nach seinem Studium an der Columbia University (1963 mit dem Bachelor in Elektrotechnik abgeschlossen) und an der Princeton University, an der er 1966 bei Arthur Bernstein promoviert wurde (Synchronization Error Correcting Codes)[2] hat Jeffrey Ullman drei Jahre in den Bell Laboratories gearbeitet. Er war von 1969 bis 1979 Professor an der Princeton University. Seit 1979 ist er Professor an der Stanford University.
Er hat neben Veröffentlichungen in der Fachliteratur 16 Bücher geschrieben, darunter Standardwerke zu den Themen Compilerbau, Datenstrukturen, Berechenbarkeitstheorie und Theorie der Datenbanken.
2000 erhielt er den Knuth-Preis. Er ist Fellow der National Academy of Engineering, der American Academy of Arts and Sciences, der National Academy of Sciences und der Association for Computing Machinery. Für 2020 wurde Ullman zusammen mit Alfred Aho der Turing Award zugesprochen.
杰弗瑞·大卫·乌尔曼(英语:Jeffrey David Ullman,1942年11月22日—)是美国一位计算机科学家,斯坦福大学名誉教授。他编写的编译器教材(也称龙书)、计算理论(也称灰姑娘书)、数据结构、数据库教材,被认为是所在领域的标准。他与长期合作伙伴阿尔佛雷德·艾侯共同获得2020年图灵奖,该奖项公认为是计算机科学领域的最高荣誉。

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约翰·雷洛伊·亨尼西(英语:John LeRoy Hennessy,1953年9月22日—),又译约翰·汉尼斯,美国计算机科学家。为MIPS科技公司创办人,第十任斯坦福大学校长和Alphabet董事会主席。马克·安德森称他是“硅谷教父”[1]。
John LeRoy Hennessy (* 22. September 1952 in Huntington, New York) ist ein US-amerikanischer Professor für Elektrotechnik und Informatik. Er ist Mitbegründer der Firma MIPS Computer Systems Inc. Von 2000 bis 2016 war Hennessy Präsident der Stanford-Universität. Bereits ein Jahr zuvor folgte er Condoleezza Rice auf dem Posten des Provost der gleichen Universität, was er bis 2000 war. Hennessy ist seit 2006 Mitglied im Board of Directors von Google/Alphabet und seit Februar 2018 dessen Vorsitzender.[1][2]
Seinen Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik machte er 1978 an der Villanova University, seinen Master (1975) und seinen Ph.D. (1977) in Informatik an der Stony Brook University. 1977 wurde er Assistant Professor an der Stanford University, an der er 1986 Professor für Elektrotechnik und Informatik wurde.[3] Ab 1984 war er außerdem Chefwissenschaftler von MIPS.
1980/81 war er zusätzlich Co-Principal-Investigator bei TRW Inc. und 1981 bis 1985 an der Defense Advanced Research Project Agency des Office of Naval Research. Ab 1998 war er Direktor bei der Atheros Communication Inc. Ab 2004 war er im Board of Directors von Cisco.[3]
Er ist Autor mehrerer Fachbücher, etwa Computer Architecture. A Quantitative Approach gemeinsam mit David A. Patterson, mit dem er im Jahr 2000 „für das Einläuten einer Rechnerarchitektur-Revolution durch Erforschung, Popularisierung und Kommerzialisierung architektonischer Innovationen“ die John-von-Neumann-Medaille erhielt. Hennessy wurde 2012 mit der IEEE Medal of Honor ausgezeichnet. Beide veröffentlichten neben dieser Monographie auch ein einführendes Lehrbuch in die Computerarchitektur. 2001 erhielt er den Eckert-Mauchly Award und ebenfalls 2001 den Seymour Cray Award. 2021 wurde er mit dem BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Award ausgezeichnet,[4] für 2022 wurde Hennessy der Charles-Stark-Draper-Preis zugesprochen, für 2024 der Vannevar Bush Award. Ferner wurde er 1992 in die National Academy of Engineering,[5] 1995 in die American Academy of Arts and Sciences, 2002 in die National Academy of Sciences und 2008 in die American Philosophical Society[6] gewählt.
Gemeinsam mit David A. Patterson erhielt Hennessy im Jahr 2017 den Turing Award für die Entwicklung der RISC-Architektur, die inzwischen in 99 Prozent aller neuen Computerchips Verwendung findet.[7][8][9]
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