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Religion

Meiji-jingū (jap. 明治神宮, Meiji-jingū), gelegen im Tokioter Stadtbezirk Shibuya in Japan nahe dem Bahnhof Harajuku, ist der Shintō-Schrein, der den Seelen des Meiji-tennō und seiner Frau Shōken-kōtaigo gewidmet ist. Begraben ist der Meiji-tennō hingegen auf dem Fushimi-momoyama im Süden von Kyoto. Der Schrein gehört zu den Chokusaisha.
Der Meiji-tennō starb 1912, seine Frau 1914. Nach ihrem Tod wurde der Schrein zu ihrer Verehrung im beliebten Baustil nagare-zukuri (流造) auf einem Grundstück errichtet, das zunächst dem General Katō Kiyomasa (1562-1611) übertragen wurde und zuletzt eine Nebenresidenz Ii Naosukes war, der als Kanzler den Tokugawa diente. Die Bauarbeiten begannen 1912 und wurden 1920 abgeschlossen. Am 1. November 1920 wurde der Schrein eingeweiht. Dieser Tag gilt als Jahrestag des Schreins, an dem auch das große Herbstfest ausgerichtet wird.
Der Schrein wurde von amerikanischen Bomben am 1. April 1945 zerstört, nach Kriegsende aber wieder aufgebaut, wozu sich an die 110.000 Freiwillige für die Arbeiten einfanden. Die gegenwärtigen Bauten stammen aus dem Jahr 1958.
Meiji-tennō und Shōken-kōtaigo teilen sich den honden und werden beide an ihren Todestagen mit besonderen Zeremonien verehrt: Shōken-kōtaigo am 11. April (Shōken-kotaigō-sai), Meiji-tennō am 30. Juli (Meiji-tennō-sai). Das bedeutendste Fest des Schreins findet am Geburtstag vom Meiji-tennō am 3. November statt und dauert fünf Tage. Millionen von Besuchern nehmen an den ausgerichteten Spielen und Wettbewerben teil, darunter traditionelle Tänze, Gesang und Musik, Lyrik, Nō, Sumō, Yabusame, Filme, Ausstellungen von Kunst, Chrysanthemen und Blumenarrangements, Samurai-Künste, Märchenerzählungen, Teezeremonien, Fackelprozessionen, Kuchen, Böller und Feuerwerk.
Während der ersten zwei, drei Tage des neuen Jahres (hatsumōde) verzeichnet der Schrein ca. fünf Millionen Besucher.
Das Gelände des Schreines besteht aus drei Bereichen: Naien, oder der innere Bezirk mit den Schrein-Gebäuden, Gaien, oder der äußere Bezirk mit einer Gemäldegalerie zum Andenken an Meiji und Sportanlagen, sowie die Meiji-Gedächtnishalle. Diese Gebiete sind von einem immergrünen Wald aus 120 000 Bäumen von 365 verschiedenen Arten bedeckt, die von Menschen aus allen Teilen Japans gespendet wurden, als der Schrein errichtet wurde. Dieser 0,7 km² große Wald wird von vielen Menschen besucht, sowohl aus religiösen Gründen, als auch als Erholungsgebiet im Zentrum Tokios. Der Gaien dient auch als Zeremonienort für Shintō-Hochzeiten.


Mahavira (Sanskrit, m., महावीर, mahāvīra, wörtl.: „großer Held“) gilt vielen als der Begründer[1] der indischen Religion Jainismus, die etwa zeitgleich mit dem Buddhismus entstanden ist. Die Lehre des Jainismus existiert in Indien bis auf den heutigen Tag; außerhalb des Subkontinents konnte sie jedoch – im Gegensatz zur Lehre Buddhas – nie nennenswert Fuß fassen. Mahavira gilt nach jainistischer Tradition als der letzte der 24 Tirthankaras (‚Furtbereiter‘); sein Vorgänger war der halbmythologische Parshvanata.
Gelehrte wie Karl Potter halten seine Biographie für ungewiss; Einige vermuten, dass er im 5. Jahrhundert v. Chr. gleichzeitig mit dem Buddha lebte. Mahaviras Lehren wurden von Indrabhuti Gautama (seinem Hauptschüler) als Jain Agamas zusammengestellt. Es wird angenommen, dass die mündlich von Jain-Mönchen übermittelten Texte im 1. Jahrhundert (als sie zuerst niedergeschrieben wurden) weitgehend verloren gegangen sind. Die von Mahavira gelehrten Versionen der Agamas sind einige der Grundlagentexte des Jainismus.
Mahavira wird normalerweise in sitzender oder stehender meditativer Haltung dargestellt, darunter das Symbol eines Löwen. Seine früheste Ikonographie stammt aus archäologischen Stätten in der nordindischen Stadt Mathura und stammt aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Bis zum 2. Jahrhundert nach Christus. Seine Geburt wird als Mahavir Jayanti gefeiert, und sein Nirvana wird von Jains als Diwali beobachtet.
Außer diesem Mahavira gibt es auch andere Träger dieses Namens sowohl bei den Jainas als auch bei den Hindus.
筏驮摩那[1],或译笩駄摩那、伐达摩那(梵语:वर्धमान Vardhamāna,约前599年—前527年[2],意谓光荣者),又名尼乾陀若提子,或尼干子,或尼犍,古印度宗教思想家,印度列国时代跋耆国人,耆那教的创始者,被教徒尊称为大雄(Mahāvīra,音译摩诃毘罗,即伟大的英雄)。耆那教相信,他是第24位并且是最后一位蒂尔丹嘉拉(tīrthankara,意谓祖师)。
筏驮摩那与释迦牟尼生活在同一个时代,且与释迦牟尼的生平类似,筏驮摩那被佛教归入六师外道。

摩诃菩提寺(梵语:महाबोधि मंदिर,罗马化:mahābodhi maṃdira),现代也译作“马哈菩提寺”,是位于印度比哈尔邦菩提伽耶的寺院,2002年成为联合国教科文组织世界遗产。传说释迦牟尼在这里的摩诃菩提树下打坐四十九天后开悟成佛。公元前250年,孔雀王朝的阿育王在此树附近建寺,以纪念佛陀开悟的确切位置,真正成为寺院是在笈多王朝时代。
佛教在印度衰落后,国王对它注意减少了,加上嚈哒与阿拉伯入侵后更衰败。当时在波罗王朝护持下曾经复兴,十二世纪后完全荒废。在1880年后才重新有人注意,当时寺院被印度教徒管理,1891年斯里兰卡僧人阿那伽里迦·达摩波罗开始夺回寺院运动,在1949年成立管理委员会与菩提伽耶寺法的条款,委员会必须包含四个佛教和印度教代表,任期为三年。


Mani (persisch مانی Mānī [mɔːˈniː], ostaramäisch Mānī ḥayyā »der lebendige Mani«, altgriechisch Manichaíos, lateinisch Manes oder Manichaeus; * 14. April 216 in Mardīnū in der Gegend von Seleukia-Ktesiphon; † 14. Februar 276 oder 26. Februar 277 in Gundischapur) war der Stifter der nach ihm benannten Religion des Manichäismus. Er lebte im persischen Sasanidenreich und wuchs in einer Gemeinschaft christlicher Täufer auf. Als Erwachsener trennte er sich von den Täufern, um seine eigene, in erster Linie vom Gedankengut der Gnosis geprägte Lehre vom absoluten Dualismus zwischen Gut und Böse, Licht und Finsternis zu verkünden. Dabei berief er sich auf göttliche Offenbarungen, denen er sein Wissen verdanke. Er sah sich als Fortsetzer und Vollender bereits bestehender Religionen (Christentum, Zoroastrismus, Buddhismus), deren Gründer er für seine Vorläufer hielt. Seine Religionsgemeinschaft organisierte er nach dem Vorbild der christlichen Kirche hierarchisch. Zunächst wurde seine Missionstätigkeit von persischen Königen gefördert; der Manichäismus breitete sich über weite Gebiete aus. Schließlich unterlag Mani jedoch in einem Konflikt mit der zoroastrischen Priesterschaft, wurde verhaftet und starb im Gefängnis.
摩尼(叙利亚语:ܡܐܢܝ ܚܝܐ Mānī,216年-274年)是摩尼教的创始人。他出生于波斯帝国安息王朝的巴比伦北部的玛第奴(今伊拉克境内底格里斯河畔),但死亡日期有274年、276年和277年等几种说法。其母满艳似乎是安息王室的亲属,其父跋帝原住哈马丹,属于基督教的一个以禁欲和浸礼为特征的小教派(Elchasaites,这个教派可能有好几个译名,可能是属于犹太基督教教徒的一个异端教派诺斯底派的分支)。

Mose(s) (hebräisch מֹשֶׁה Mošeh, modernes Hebräisch Mosche; griechisch Μωυσῆς, Μωσῆς Mō(y)sēs; arabisch مُوسَى Mūsā) ist die Zentralfigur im Pentateuch. Nach biblischer Überlieferung führte der Prophet Mose als von Gott Beauftragter das Volk der Israeliten auf einer vierzig Jahre währenden Wanderung aus der ägyptischen Sklaverei in das kanaanäische Land.
Bis in die Zeit der Aufklärung galt Mose als historische Person und Verfasser der Bücher des Pentateuch (1. bis 5. Buch Mose die Bücher Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium) sowie des Psalms 90. Diese Auffassung ist in der biblischen Wissenschaft weitgehend aufgegeben.


摩尔马泰修道院或圣马修修道院(阿拉姆语ܕܝܪܐܕܡܪܝ ܡܬܝDayro d-Mor Matay,阿拉伯语دير مار متى Dair Mar Mati)位于伊拉克北部的贾巴尔阿尔法夫山上。它是世界上现存最古老的基督教寺院之一。此外,莫尔马泰还以其大量的叙利亚基督教手稿收藏而闻名。
由于其重要性,该修道院目前与周围的几个村庄一起构成了伊拉克叙利亚东正教会的三个核心教区之一。大主教是莫尔-提莫泰乌斯-莫萨-阿尔沙曼尼。每年9月14日,不同教会教派的基督徒都会聚集在修道院,纪念圣马泰的忌日。
Das Mor-Mattai-Kloster oder Kloster des Hl. Matthäus (aramäisch ܕܝܪܐ ܕܡܪܝ ܡܬܝ Dayro d-Mor Matay, arabisch دير مار متى Dair Mar Mati) befindet sich auf dem Berg Dschabal Alfaf im Nordirak. Es ist eines der ältesten existierenden christlichen Klöster der Welt. Zudem ist Mor Mattai für seine beträchtliche Sammlung von syrisch-christlichen Manuskripten bekannt.[1]
Aufgrund seiner Bedeutung bildet das Kloster derzeit zusammen mit einigen umliegenden Dörfern eine der drei Erzeparchien der Syrisch-orthodoxen Kirche im Irak. Erzbischof ist Mor Timothaeus Mosa Alshamany. Jedes Jahr am 14. September versammeln sich Christen verschiedener kirchlicher Denominationen in dem Kloster, um dem Todestag von Sankt Mattai zu gedenken.

Dies sind die Fakten: der Höhlenkomplex von Mogao beinhaltet 492 Höhlen, die auf einer Fläche von 41806 qm Wandmalereien zeigen, die zwischen dem vierten und vierzehnten Jahrhundert erschaffen wurden – während einer Zeitspanne in der sich der internationale Handel entlang der benachbarten Seidenstraße immensen Wachstums erfreute. Die Höhlen wurden im vierzehnten Jahrhundert aufgegeben und blieben bis zum Anfang des zwanzigstens Jahrhunderts unberührt.
Diese Gegebenheiten setzen zehn Jahrhunderte konsekutiver Bauprogramme von gigantischen finanziellen Proportionen und verblüffenden logistischen Herausforderungen voraus. Sie sind ein Zeichen für unvergleichliche Handwerkskunst, insbesondere während der Tang- (608 – 907) und der Yuan- (1227 – 1368) Dynastien, als China eine Superweltmacht war.
(Quelle:http://www.imperialtours.de/mogaocaves01.htm)
Die Mogao-Grotten (chinesisch 莫高窟, Pinyin Mògāo Kū) sind ein System mehrerer hundert Höhlentempel, gelegen in einer Flussoase an der Seidenstraße in der Großgemeinde Mogao (莫高镇) der Stadt Dunhuang, ca. 25 km vom Stadtzentrum entfernt. Dunhuang gehört zu Jiuquan in der chinesischen Provinz Gansu.
Hier haben buddhistische Mönche zwischen dem 4. und dem 12. Jahrhundert etwa 1000 Höhlen in die durchschnittlich 17 Meter hohen Sandsteinfelsen geschlagen und mit buddhistischen Motiven (Buddha-Statuen, Skulpturen und Wandmalereien) verziert. 492 dieser Höhlen sind heute noch erhalten und zum Teil für Touristen zugänglich. Sie gehören zusammen mit anderen Höhlen im Gebiet von Dunhuang zu den Dunhuang-Grotten.
Im Jahr 1900 entdeckte der daoistische Mönch Wang Yuanlu rund 50.000 Dokumente aus dem 4. bis 11. Jahrhundert, die Mönche im Jahre 1036 in einer Höhle eingemauert hatten, um sie vor den heranstürmenden Mongolen zu schützen. Das jüngste Dokument wird in das Jahr 1002 datiert. Viele dieser Dokumente befinden sich heute im Besitz des Britischen Museums in London. Im Jahre 1907 wurde vom Archäologen Aurel Stein in den Mogao-Grotten eine Druckversion des Diamant-Sutra entdeckt. Zur selben Zeit fand der französische Sinologe Paul Pelliot in der Grotte Nr. 163 Handschriften aus dem 4./5. Jahrhundert in tibetischer, chinesischer und weiteren zentralasiatischen Sprachen. 1943 wurde die Dunhuang-Akademie gegründet („Dunhuang Relics Research Institute“, bis 1994 unter Leitung von Chang Shuhong), um die Höhlen zu schützen und systematisch zu konservieren. Seit 1961 stehen die Grotten wie auch die Westlichen Tausend-Buddha-Höhlen auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China (1-35). Seit 1987 zählen die Mogao-Grotten zum Weltkulturerbe.[1]
莫高窟,俗称千佛洞,位于中国甘肃省敦煌市西南25公里处的鸣沙山东麓断崖上,前临宕泉河,面向东,南北长1680米,高50米。洞窟分布高低错落、鳞次栉比,上下最多有五层。以精美的壁画和塑像闻名于世。它始建于十六国的前秦时期,历经十六国、北朝、隋、唐、五代、西夏、元等历代的兴建。现有洞窟735个、壁画4.5万平方米、泥质彩塑2415尊,是世界上现存规模最大、内容最丰富的佛教艺术地。近代以来,又发现了藏经洞,内有5万余件古代文物,并衍生出了一门专门研究藏经洞典籍和敦煌艺术的学科——敦煌学。规模宏大的莫高窟不仅包涵了古代中国以及西域的传统文化艺术,更因其壁画与彩塑艺术的宏富辉煌、内容的博大精深,得到了“世界艺术画廊”、“墙壁上的博物馆”、“世界艺术宝库”的美誉。
它始建于十六国时期,据唐《李克让重修莫高窟佛龛碑》的记载,前秦建元二年(366年),僧人乐僔路经此山,忽见金光闪耀,如现万佛,于是便在岩壁上开凿了第一个洞窟。此后法良禅师等又继续在此建洞修禅,称为“漠高窟”,意为“沙漠的高处”。后世因“漠”与“莫”通用,便改称为“莫高窟”。北魏、西魏和北周时,统治者崇信佛教,石窟建造得到王公贵族们的支持,发展较快。隋唐时期,随着丝绸之路的繁荣,莫高窟更是兴盛,在武则天时有洞窟千余个。安史之乱后,敦煌先后由吐蕃和归义军占领,但造像活动未受太大影响。回鹘时期的莫高窟发展到了史上最大的的顶峰,目前所看到的有名或者清晰完整的画像、佛教雕刻基本都是在这个时期修复和新建的。北宋、西夏和元代,莫高窟渐趋衰落,仅以重修前朝窟室为主,新建极少。元朝以后,随着丝绸之路的废弃,莫高窟也停止了兴建并逐渐湮没于世人的视野中。直到清康熙四十年(1701年)后,这里才重新为人注意。近代,人们通常称其为“千佛洞”。
莫高窟现存北魏至元的洞窟735个,分为南北两区。南区是莫高窟的主体,为僧侣们从事宗教活动的场所,有487个洞窟,均有壁画或塑像。北区有248个洞窟,其中只有5个存在壁画或塑像,而其它的都是僧侣修行、居住和死亡后掩埋的场所,有土炕、灶炕、烟道、壁龛、台灯等生活设施。两区共计492个洞窟存在壁画和塑像,有壁画4.5万平方米、泥质彩塑2415尊、唐宋木构崖檐5个,以及数千块莲花柱石、铺地花砖等。
莫高窟,俗称千佛洞,坐落在河西走廊西端的敦煌。它始建于十六国的前秦时期,历经十六国、北朝、隋、唐、五代、西夏、元等历代的兴建,形成巨大的规模,有洞窟735个,壁画4.5万平方米、泥质彩塑2415尊,是世界上现存规模最大、内容最丰富的佛教艺术地。
莫高窟(ばっこうくつ、拼音: )は中華人民共和国甘粛省敦煌市の近郊にある仏教遺跡。千仏洞(せんぶつどう、拼音: )・敦煌石窟(とんこうせっくつ、拼音: )とも。4世紀から約千年間、元代に至るまで彫り続けられた。大小492の石窟に彩色塑像と壁画が保存されており、仏教美術として世界最大の規模を誇る。1900年に敦煌文書が発見されたことでも有名。
敦煌市の東南25kmに位置する鳴沙山(めいささん)の東の断崖に南北に1,600mに渡って掘られた莫高窟・西千仏洞・安西楡林窟・水峡口窟など600あまりの洞窟があり、その中に2400余りの仏塑像が安置されている。壁には一面に壁画が描かれ、総面積は45,000平方メートルになる。敦煌石窟・敦煌千仏洞と言った場合、広義ではこの全てを含むことになるが、歴史・規模・内容全てに渡って莫高窟が圧倒しているために敦煌石窟・敦煌千仏洞と言った場合でも莫高窟のことを指すのが普通である。
作られ始めたのは五胡十六国時代に敦煌が前秦の支配下にあった時期の355年あるいは366年とされる。仏教僧・楽僔(らくそん、僔は人偏に尊)が彫り始めたのが最初であり、その次に法良、その後の元代に至るまで1000年に渡って彫り続けられた。現存する最古の窟には5世紀前半にここを支配した北涼の時代の弥勒菩薩像があるが、両脚を交差させているのは中央アジアからの影響を示している。それ以前のものは後世に新たに掘った際に潰してしまったようである。窟のうち、北部は工人の住居となっており、ここには仏像や壁画は無い。
壁画の様式としては五胡十六国北涼、続く北魏時代には西方の影響が強く、仏伝・本生譚・千仏などが描かれ、北周・隋唐時代になると中国からの影響が強くなり、『釈迦説法図』などが描かれるようになる。期間的に最も長い唐がやはり一番多く225の窟が唐代のものと推定され、次に多いのが隋代の97である。北宋から西夏支配期に入ると、敦煌の価値が下落したことで数も少なくなり西夏代のものは20、次の元代の物は7と推定されている。この頃になると敦煌はまったくの寂れた都市となっており、特に1372年に完成した嘉峪関を設置以降、関の外に置かれた莫高窟は忘れられた存在となる。
この莫高窟が再び注目を浴びるのが、1900年に王円籙が敦煌文書を発見したことによってである。アメリカのラングドン・ウォーナーが調査のために莫高窟を訪れたのは1924年だが、探検隊が壁画を剥ぎ取ったあとがある。[1][2][3][4][5][6][7]。詳しくは敦煌文書の項を参照。
The Mogao Caves, also known as the Thousand Buddha Grottoes or Caves of the Thousand Buddhas, form a system of 492 temples 25 km (16 mi) southeast of the center of Dunhuang, an oasis located at a religious and cultural crossroads on the Silk Road, in Gansu province, China. The caves may also be known as the Dunhuang Caves; however, this term is also used as a collective term to include other Buddhist cave sites in and around the Dunhuang area, such as the Western Thousand Buddha Caves, Eastern Thousand Buddha Caves, Yulin Caves, and Five Temple Caves. The caves contain some of the finest examples of Buddhist art spanning a period of 1,000 years.[1] The first caves were dug out in AD 366 as places of Buddhist meditation and worship.[1][2] The Mogao Caves are the best known of the Chinese Buddhist grottoes and, along with Longmen Grottoes and Yungang Grottoes, are one of the three famous ancient Buddhist sculptural sites of China.
An important cache of documents was discovered in 1900 in the so-called "Library Cave", which had been walled-up in the 11th century. The contents of the library were subsequently dispersed around the world, and the largest collections are now found in Beijing, London, Paris and Berlin, and the International Dunhuang Project exists to coordinate and collect scholarly work on the Dunhuang manuscripts and other material. The caves themselves are now a popular tourist destination, with a number open for visiting.[3]
Les grottes de Mogao (chinois : 莫高窟 ; pinyin : ; littéralement : « grottes d'une hauteur inégalée »), ouvertes au public depuis 1980 (seules quarante grottes restent ouvertes au public, par roulement, dont dix en permanence), forment un système de 492 chapelles bouddhistes près de Dunhuang, dans la province de Gansu en Chine, en marge du désert de Gobi. Ces temples ont été élaborés dans 492 grottes1, creusées dans la paroi rocheuse par des moines à partir du IVe siècle. Les premières grottes n'étaient pas plus grandes que des cercueils[réf. nécessaire]. Des communautés monastiques commencèrent vite à percer des cavités plus grandes pour des actes de dévotion publique, et à orner les sanctuaires d'effigies de Bouddha. C'est de ces premières grottes que vient le nom de grottes des mille Bouddhas, ou grottes de Dunhuang. Certaines de ces grottes abritent des statues de Bouddha de très grande dimension. Les moines bouddhistes placèrent des dizaines de milliers de manuscrits et de peintures dans une petite salle attenante à l'une des grottes.
Ces grottes constituaient des lieux de culte d'une grande importance, sur la route de la soie. Leur réalisation s'est étalée sur une longue période allant du IVe au XIVe siècle, avec un point culminant sous la dynastie des Tang, entre le VIIe et le Xe siècle. C'est d'ailleurs de cette époque que datent les plus belles grottes. Ce sont probablement les plus anciennes grottes recouvertes de peintures murales de Chine, depuis l'antiquité, après les Grottes de Kizil.
Au cours de l'année 1900, une petite grotte murée fut découverte de façon accidentelle ; elle s'avéra contenir plusieurs dizaines de milliers de documents, de statuettes et d'objets divers, souvent vieux de plus de 1 000 ans. Une grande partie de ces trésors culturels ont été achetés par les explorateurs occidentaux, en particulier Sir Aurel Stein et Paul Pelliot.
Le Grotte di Mogao (in cinese: 莫高窟, mògāo kū) sono delle grotte che si trovano lungo la Via della seta, vicino a Dunhuang (25 km a sud-est), nella provincia del Gansu, in Cina. Si tratta di un sistema di 492 templi scavati nella roccia, in una rupe lunga 1600 metri (per cui il termine con cui sono note, cioè "grotte", può non essere il più adatto a descriverle).
La leggenda narra di un monaco buddhista chiamato Lezun che, nel 366, ebbe una visione: mille Buddha. Convinse quindi un ricco pellegrino della Via della seta a fondare il primo tempio che si trova qui. Col passare dei secoli i templi crebbero fino a superare il numero di mille, e con essi vennero costruiti ricoveri e repositori di testi sacri, e cappelle votive. Fra il IV e il XIV secolo i monaci di Dunhuang raccolsero numerosi manoscritti occidentali, e molti dei pellegrini che passavano per il sito dipinsero affreschi all'interno delle grotte, oltre a lasciare un'offerta e a pregare per propiziarsi un viaggio tranquillo. Gli affreschi coprono una superficie di oltre 42.000 metri quadrati.
I monaci buddhisti praticavano una vita austera e speravano che l'isolamento delle grotte li avrebbe portati più facilmente all'illuminazione. I dipinti servivano come aiuto per la meditazione, in quanto rappresentazione visiva della ricerca dell'illuminazione. Inoltre avevano lo scopo di illustrare agli analfabeti le storie e le credenze buddhiste.
Tuttavia, nel corso dell'XI secolo le grotte vennero murate, in quanto erano ormai diventate ricolme di vecchi manoscritti, lacerati o perlopiù inutilizzabili.
Mentre le opere precedenti al 600 d.C. raffigurano perlopiù temi sacri rigorosi, i dipinti relativi all'epoca Tang descrivono le caratteristiche della vita di alcune persone, di qualunque ceto sociale, che transitavano o che abitavano in questo luogo.[1] Le pitture raffigurano commerci, usi, tradizioni, preghiere, leggende, lavorazioni artigianali e per quanto riguarda l'ambito religioso lo storico conservato consente di verificare i mutamenti intercorsi fra il buddismo originario indiano e la sua progressiva assimilazione dell'arte cinese.
Nel corso dei secoli, solamente la posizione isolata delle grotte, le ha preservate sia dai possibili assalti di invasori islamici, sia dagli imperatori cinesi persecutori del buddismo, come per esempio Wuzong (845 d.C.), o dalla Rivoluzione culturale.[1]
Las cuevas de Mogao (chino: 莫高窟, Wade-Giles: Mo4kao1 K'u1, pinyin: Mògāo Kū) son un conjunto de 492 templos situados cerca de la ciudad de Dunhuang, en la provincia de Gansu de la República Popular China. Se las conoce también como las cuevas de los mil Budas (chino: 千佛洞, pinyin: qiān fó dòng), las grutas de Mogao o las cuevas de Dunhuang. En el año 1987 fueron declaradas por la Unesco como Patrimonio de la Humanidad.
Las cuevas de Mogao son el mayor ming-oi de Asia central, formando un conjunto de más de 400 templos, decorados con pinturas murales y donde encuentran miles de esculturas, manuscritos, etc. Estas grutas se encuentran en un importante enclave de la Ruta de la Seda, que hasta la Edad Moderna y desde la prehistoria fue una red comercial que llegó a comunicar en su época de esplendor el gran Imperio chino y el Imperio romano. Durante muchos siglos fue un importante centro de oración budista, posiblemente debido a su importante posición geográfica, que a pesar de que se encuentra en medio del desierto del Gobi, hizo que este enclave se convirtiera en la puerta occidental de China o del este asiático.
Могао (кит. упр. 莫高窟, пиньинь: mò gāo kū, «Пещера не для высоких») — крупнейшая пещера раннебуддийского пещерного храмового комплекса Цяньфодун («Пещера тысячи Будд»), воздвигнутого в 353—366 гг. н. э. в 25 км от оазиса Дуньхуан, провинция Ганьсу, Китай. Цяньфодун, чаще называемый Могао по главной пещере, объединяет 492 святилища, которые украшались фресками и скульптурами на протяжении целого тысячелетия (IV—XIV вв.).
Могао, наряду с Пещерой тысячи Будд в Безеклике, — один из самых ранних буддийских храмов Китая. Его возникновение на восточной кромке пустыни Такла-Макан неслучайно: здесь проходили караваны с шёлком, вместе с которыми буддийские учения просачивались в Китай. В отличие от позднейших пещерных храмов вроде Лунмэня и Юньгана в убранстве Могао преобладает не скульптура, а фресковая живопись. Её площадь оценивается в 42 000 м². Многофигурные фризообразные росписи выполнены пёстрыми клеевыми красками по сухому грунту. Многие из них покрывают стену пещеры целиком, отличаясь динамизмом и жизненностью.

Architecture
Renaissance architecture
Architecture
Neo-Gothic architecture
Architecture
Neoclassic architecture *
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M 1500 - 2000 AD
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Religion

Emilia-Romagna
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