
Deutsch-Chinesische Enzyklopädie, 德汉百科
Religion
Die Christmette ist vom Ursprung her das in der Heiligen Nacht gesungene Stundengebet (Matutin und Laudes) der Kirche zum Weihnachtsfest. Heute ist damit meist die heilige Messe gemeint, die zu Weihnachten in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember gefeiert wird. Der Begriff wird ebenfalls in evangelischen Gemeinden für die gottesdienstliche Feier der Christnacht gebraucht.[1]
Die Christmette gehört mit der Feier der Osternacht zu den beiden großen nächtlichen Feiern im Kirchenjahr. Sie beginnt traditionell um Mitternacht, in vielen Pfarrgemeinden allerdings auch schon um 22 oder 23 Uhr. Aus seelsorgerischen Gründen sind aber auch Zeiten bis hin zu 15 Uhr (frühestmöglicher Beginn) erlaubt, z. B. für spezielle „Senioren-“ oder auch „Kindermetten“ als Wort-Gottes-Feiern ohne Eucharistiefeier, häufig auch „Krippenfeier“ genannt. Bis zum 17. und 18. Jahrhundert fand die Mette meist am frühen Weihnachtsmorgen statt. Dieser Brauch ist heute noch in wenigen evangelischen Gemeinden, besonders aber im Erzgebirge[2] anzutreffen. Die Mette wird in diesem Zusammenhang „Uchte“ genannt. Mancherorts singt der Kantor, der Hebdomadar oder der Priester unmittelbar vor der Christmette die feierliche Ankündigung der Geburt des Herrn nach dem Römischen Martyrologium, die ursprünglich zur Prim gehörte – ein weiteres Anzeichen für den Charakter der Christmette als Nachtgottesdienst mit Messfeier und Elementen aus dem Stundengebet.
In vielen Familien gehört der Besuch eines Gottesdienstes am Heiligen Abend zum gewohnten Ritual, auch unabhängig von einer regelmäßigen Gemeindebindung. Die Gottesdienste am Heiligen Abend sind daher in allen christlichen Konfessionen die am besten besuchten im ganzen Jahr. In vielen Gemeinden finden am Spätnachmittag oder frühen Heiligabend weihnachtliche Gottesdienste, Krippenspiele oder „Kinderchristmetten“ statt. Diese sind keine Christmetten, sondern Christvespern oder – falls es sich um Eucharistiefeiern handelt – Abendmessen.
In manchen Gemeinden ist es Brauch, beim Einzug die Figur des Jesuskindes – volkstümlich „Christkind“ genannt – in die Weihnachtskrippe zu legen. Die Christmette ist die erste der drei Messen des Weihnachtsfestes, auf sie folgt die Hirtenmesse und die Messe vom Tag.


奥特罗基督像(西班牙语:El Cristo del Otero,意为“山丘上的基督”)是一座位于西班牙帕伦西亚附近、高约21米的基督雕像。该雕像由西班牙雕塑家维克托里奥·马乔(Victorio Macho,1887–1966)于1930年创作,并于1931年6月12日正式揭幕。
这座雕像赤脚矗立在城外一座约150米高的山丘上,周围环绕着牧场和麦田,没有基座。它由水泥制成,重达392吨。整个纪念碑共耗用了1'400吨混凝土。
其垂直线条的强调尤为引人注目。雕像身材极为修长。其风格让人联想到20世纪20年代和30年代的装饰艺术运动,同时融入了立体主义元素。艺术家选择在雕像脚下安葬。帕伦西亚和托莱多各有一座维克托里奥·马乔博物馆,展出他的作品。
Der Christus von Otero (spanisch: El Cristo del Otero, „Der Christus der Anhöhe“) ist eine rund 21 Meter hohe[1] Christusstatue bei Palencia in Spanien. Sie wurde 1930 vom spanischen Bildhauer Victorio Macho (1887–1966) geschaffen und am 12. Juni 1931 eingeweiht.
Die Statue steht barfüßig, also ohne Sockel, auf einem rund 150 Meter hohen Hügel außerhalb der Stadt, umgeben von Weiden und Getreidefeldern. Sie besteht aus Zement und wiegt 392 Tonnen. Für das ganze Monument wurden 1'400 Tonnen Beton gebraucht.[2]
Auffällig ist die Betonung der Vertikale. Die Figur ist ausgesprochen schlank. Der Stil erinnert an die Art-déco-Bewegung der 1920er- und 1930-Jahre, wobei auch kubistische Elemente hineinspielen. Der Künstler ließ sich am Fuß der Statue begraben. In Palencia und in Toledo gibt es je ein Museo Victorio Macho, die seine Werke ausstellen.[3]

Die Christus-König-Statue (polnisch Pomnik Chrystusa Króla) ist eine monumentale Christusfigur in Świebodzin (dt. Schwiebus) in der Woiwodschaft Lebus im Westen Polens. Sie wurde 2010 auf einem gut 16 Meter hohen aufgeschütteten Hügel errichtet und misst – inklusive der drei Meter hohen Krone – 36 Meter. Damit war sie bis 2022 weltweit die höchste Christusfigur und sechs Meter höher als die Christus-Erlöser-Statue in Rio de Janeiro. Die Christusstatue Cristo Protetor („Christus, der Beschützer“) übertrifft die Christus-König-Statue um eineinhalb Meter.[1]
Die Schaffung dieser Statue war die kolossale Ambition des örtlichen Gemeindepfarrers Sylwester Zawadzki, der wegen seiner allgemeinen Bauaktivitäten von seinen Priesterkollegen den Spitznamen „Ksiądz Budowniczy“ (übersetzt: „Baupfarrer“) bekam.




西乃抄本(希伯来语:קודקס סינאיטיקוס,希腊语:Σιναϊτικός Κώδικας,英语:Codex Sinaiticus),又译为西乃山抄本或西奈抄本,一系列以通用希腊语写作的《圣经》抄本[1]。19世纪在圣凯瑟琳修道院发现,并于20世纪发现更多的抄本。于4世纪以安色尔字体写成,是现在年代最早的《新约圣经》抄本,在新约研究中有重要的地位。大部分抄本,现存放在大英博物馆中。[2]
它包含《新约圣经》及《旧约圣经》。希腊文的《旧约圣经》(即七十士译本)差不多完整无缺,连同完整的《新约圣经》、《巴拿巴书》及部分《黑马牧人书》。
Der Codex Sinaiticus (von Rahlfs bezeichnet als S, von Gregory-Aland bezeichnet als א oder 01) ist eine unvollständig erhaltene koine-griechische Vollbibel aus dem 4. Jahrhundert. Das Katharinenkloster am Fuß des Berges Sinai in Ägypten besaß den Codex bis 1869. Heute ist er auf vier Institutionen aufgeteilt: Der Großteil befindet sich in der British Library (Additional Manuscript 43725), ein kleinerer Teil in der Universitätsbibliothek Leipzig (Codex graecus I); das Katharinenkloster und die Russische Nationalbibliothek in Sankt Petersburg besitzen einzelne Blätter und Fragmente.
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