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Sport




Sun Yang (孙杨, Pinyin: Sūn Yáng; * 1. Dezember 1991 in Hangzhou) ist ein chinesischer Schwimmer und gilt als eines der größten Talente im internationalen Schwimmsport.
2008 nahm Sun im Alter von erst 16 Jahren an den Olympischen Sommerspielen im eigenen Land in Peking teil und trat über einige Freistildistanzen an. Im Schwimmzentrum „Water Cube“ konnte er sich jedoch keine vordere Platzierung sichern. Über 400 Meter belegte er den 28. Rang und mit der 4-mal-400-Meter-Freistilstaffel den zehnten Platz. Über 1500 Meter erreichte er zwar das Finale, beendete dieses allerdings mit annähernd 25 Sekunden Rückstand auf den Sieger Oussama Mellouli als Letzter. Bereits ein Jahr später gewann er bei den Weltmeisterschaften in Rom die Bronzemedaille über die gleiche Distanz und schwamm einige Monate später zu drei Asienmeistertiteln. Nach den Asienspielen 2010, bei denen er zwei Gold- und zwei Silbermedaillen erkämpft hatte, wurde er vom Fernsehsender CCTV als Nachwuchstalent des Jahres ausgezeichnet.
Auf Grund der während der Saison gezeigten Leistungen war Sun einer der Hoffnungsträger seines Landes bei den Weltmeisterschaften 2011 in Shanghai, zu denen er mit vier Weltjahresbestleistungen anreiste. Über 800 Meter Freistil und errang er überlegen vor dem Kanadier Ryan Cochrane seinen ersten Weltmeistertitel; auch die 1500 Meter Freistil beendete er deutlich vor Cochrane und unterbot den zehn Jahre alten Weltrekord von Grant Hackett.[1]
Am ersten Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele 2012 in London schwamm Sun favorisiert und mit neuem Asienrekord zur Goldmedaille über 400 Meter Freistil und hatte dabei einen Vorsprung von fast zwei Sekunden auf den Titelverteidiger Park Tae-hwan. Es folgten ein zweiter Rang über 200 Meter Freistil und die Staffel-Bronzemedaille über die vierfache Distanz. Am letzten Tag der Londoner Schwimmwettkämpfe zeigte Sun abermals seine Klasse. Über 1500 Meter Freistil verbesserte er seinen eigenen Weltrekord um mehr als drei Sekunden und verwies Ryan Cochrane sowie den Titelverteidiger Oussama Mellouli auf die Plätze.




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