
Als Quintenzirkel bezeichnet man in der Musiktheorie eine Reihe von zwölf im Abstand temperierter Quinten angeordneten Tönen, deren letzter Ton die gleiche Tonigkeit wie der erste hat und demzufolge mit ihm gleichgesetzt werden kann. Diese Gleichsetzung ist jedoch nur möglich aufgrund einer enharmonischen Verwechslung. Diese kann an jeder beliebigen Stelle erfolgen. Durch die Rückkehr zum Anfang ergibt sich ein „Rundgang“, der grafisch als Kreis (lat.: circulus „Kreis“) dargestellt wird.
Der Quintenzirkel leistet dreierlei:
- In seiner heute gebräuchlichsten Darstellung ordnet er die parallelen Dur- und Molltonarten so an, dass Art, Anzahl und Reihenfolge ihrer Vorzeichen abzulesen sind.
- Er illustriert für die Tonarten (sowie deren Grundtöne und auf diesen errichtete Akkorde) das Prinzip der Quintverwandtschaft. Davon ausgehend lässt sich beschreiben, dass zwei Tonarten umso stärker verwandt sind, je näher sie im Quintenzirkel beieinanderliegen.
- Die wichtigsten diatonischen Tonleitern der westlichen Musik (Dur, natürliches Moll und die modalen Skalen) können aus dem Quintenzirkel hergeleitet werden.
Die erste bekannte Darstellung des Quintenzirkels findet sich in einem 1679 in Moskau gedruckten Traktat Idea grammatikii musikiyskoy von Nikolay Diletsky. Auch in einem 1711 gedruckten Generalbasstraktat von Johann David Heinichen wird der Quintenzirkel bereits erwähnt
五度圈(或者 四度圈,因为五度圈C-G-D-A的反顺序正好是四度C-F-B♭-E♭),即五度循环,是一种用纯五度关系将十二个调循序排列出来的办法[1]:124。以右图为例,右半圈为基本调C调向上的五度循环,左半圈则为C调向下的五度循环。向上的五度循环中,升号调的升号逐渐增加,反之,降号调的降号逐渐增加。相邻的两个调之间,只相差一个升降号。




