
Valéry René Marie Georges Giscard d’Estaing (Aussprache: [valeˈʀi ʒisˌkaʀdɛsˈtɛ̃] anhörenⓘ/?; * 2. Februar 1926 in Koblenz, Deutsches Reich; † 2. Dezember 2020 in Authon, Département Loir-et-Cher[1]; kurz Giscard oder mit seinen Initialen VGE genannt) war ein französischer Politiker. Er war von 1974 bis 1981 Staatspräsident von Frankreich.
Zuvor war er Vorsitzender der liberalen Partei der Républicains indépendants sowie von 1962 bis 1966 und von 1969 bis 1974 Finanz- und Wirtschaftsminister. Nach seiner Präsidentschaft war er Vorsitzender des von ihm gegründeten bürgerlichen Parteienbündnisses Union pour la démocratie française (UDF) sowie von 1986 bis 2004 Präsident des Regionalrats der Auvergne. Im Jahr 2002 trat er zur neuen Mitte-rechts-Partei UMP über. Als „Elder Statesman“ war Giscard d'Estaing 2002/03 Präsident des Europäischen Verfassungskonvents und gehörte ab 2003 der Académie française sowie ab 2004 dem französischen Verfassungsrat an.
瓦莱里·勒内·马里·乔治·吉斯卡尔·德斯坦[注 1](法语:Valéry René Marie Georges Giscard d'Estaing,法语:[valeʁi ʁəne maʁi ʒɔʁʒ ʒiskaʁ dɛstɛ̃] ⓘ;1926年2月2日—2020年12月2日),法国经济学家[3]、政治家,前任法国总统兼安道尔大公。被誉为欧盟宪法之父、现代欧元之父[3]。