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Yelü Abaoji Deutscher Wortschatz
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耶律阿保機 耶律阿保机
辽太祖耶律阿保机(872年—926年9月6日),清辑本《旧五代史》改译安巴坚,汉名亿,是大契丹国的第一位皇帝(916年3月7日-926年9月6日在位),在位10年。 《辽史·后妃传》记载:“太祖慕汉高皇帝,故耶律氏兼称刘氏;以乙室、拔里比萧相国,遂为萧氏”。《辽史·国语解》记载:“耶律和萧两个姓,以汉字书者曰刘、萧,以契丹字书者曰移喇、石抹”。《金史·国语解》记载:“移喇曰刘,石抹曰萧”。故其也称刘亿。

Liao Taizu oder auch Yelü Yi (sinisiert) bzw. Abaoji (chinesisch 耶律阿保機, Pinyin Yēlǜ Ābǎojī, auch Apaoka Khan; * 872; † 926) war ein Häuptling des nomadischen Yilastammes innerhalb des Volkes der Kitan, die im Nordosten der heutigen Inneren Mongolei lebten.

Für eine Zeit von drei Jahren als Khagan gewählt, verweigerte Abaoji am Ende seiner Amtszeit ein Ausscheiden und ernannte sich selbst zum König des neu erschaffenen Kitan-Reiches. Nach dem Zusammenbruch der Tang-Dynastie im Jahr 907 gründete Aboaji eine eigene Dynastie im Stil der chinesischen Kaiserdynastien und erhob sich 916 zum Kaiser. Seine Gefolgsleute teilte er in ordos (Kampfeinheiten, ähnlich einer Horde) ein, wobei 12 ordos einen Verwaltungsbezirk bildeten. Er startete im Jahr 924 eine Offensive nach Westen, besiegte dabei die Kirgisen in der Mongolei, schwenkte dann nach Gansu, um UigurenTanguten und Tuyuhun zu unterwerfen. Im Jahr 926 wurde der koreanische Staat Balhae (Parhae) im heutigen Nordostchina und Nordkorea unterworfen.

Abaoji war ein Förderer der Sinisierung seines Stammes und veranlasste den Bau von Klöstern und Tempeln des BuddhismusDaoismus und Konfuzianismus. Er gründete mehrere Städte, so z. B. Shangjing, dessen Ruinen im Kreis Chifeng erhalten sind. Er verlegte auch die Hauptstadt Dongjing nach der Hauptstadt des Bohai-Reichs, welche befestigt wurde. Sein Sohn Déguāng verlieh ihm postum den Titel Liao Taizu.

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