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Xu Beihong Deutscher Wortschatz
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徐悲鴻 徐悲鸿
徐悲鸿(1895年7月19日—1953年9月26日),原名徐寿康,汉族,江苏宜兴屺亭镇人,中国现代画家、美术教育家 ,其主要绘画作品有《田横五百士》《九方皋》《漓江春雨》《晨曲》《泰戈尔像》《奔马》等。

Xu, Beihong, berühmter Meister des zeitgenössischen Malens Chinas und Pädagoge der bildenden Kunst. In der Kindheit lernte er Literatur, Kalligrapgie und Malerei bei seinem Vater Xu, Dazhang. 1916 wurde er in die Fakultät Französisch an der Fudan-Universität Shanghai zugelassen. Dort verdiente er sich durch praktische Arbeit die Studiengebühr und lernte die Zeichnung durch Selbststudium. 1917 fuhr er zum Studium nach Japan und studierte dort bildende Kunst. Nachdem er nach China zurückgekehrt war, arbeitete er als wissenschaftlicher Betreuer am Institut der Maltechnik der Beijing-Universität. 1919 fuhr er zum Studium nach Frankreich, und dort studierte er Ölgemälde und Zeichnung. Er machte Reisen durch verschiedene westeuropäische Länder. Dabei schaute er sich zahlreiche Kunstwerke und forschte sie. 1927 kehrte er nach China zurück und war aufeinanderfolgend als Dekan der Fakultät Bildende Kunst an der Nanguo-Kunstakademie Shanghai, Professor der Fakultät Kunst an der Zentralen Universität, und Rektor des Instituts für Bildende Kunst an der Beijing-Universität tätig. Nach der Gründung der VR China war er Vorsitzender des Chinesischen Nationalen Kunstschaffendenverbandes (heute der Chinesische Verband Bildender Künstler) und Rektor der CAFA.(Quelle:http://www.cafa.edu.cn)

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 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c7/XuBeihong-Pferd.jpg

Xú Bēihóng (chin. 徐悲鸿, W.-G. Hsü Pei-hung; * 19. Juli 1895 in Yixing (Jiangsu); † 26. September 1953 in Peking) war der erste chinesische Maler, der westliche Stilelemente in seinen Werken verwendete.

Ersten Malunterricht erhielt er von seimem Vater Xú Dazhang, einem autodidaktisch ausgebildeten Berufsmaler. Bereits als Kind malte Xú Beihong nach dem Vorbild der Jieziyuan-Sammlung und verehrte den Maler Ren Bonian. Nach einem Studienaufenthalt in Japan studierte er ab 1919 an der Nationalen Akademie für Bildende Kunst in Paris europäische Malerei und bereiste im Anschluss Deutschland, Belgien, die Schweiz und Italien.

1928 kehrte Xú nach China zurück und war zunächst als Professor an der Nanjing-Universität tätig. Später leitete er das Kunstinstitut der Peking-Universität, an das er schließlich auch Qi Baishi berief. Nach Gründung der Volksrepublik China wurde Xú zum ersten Direktor der Zentralen Akademie für Bildende Kunst bestellt. Daneben war er Vorsitzender der chinesischen Künstlervereinigung.

Xú Bēihóng übernahm in die chinesische Kunst zahlreiche Elemente und Techniken der westlichen Malerei. Der europäische Moderne, wie sie sich etwa in den Werken Picassos oder Matisses manifestierte, stand er gleichwohl distanziert gegenüber und betrachtete sie als Ausdruck westliche Dekadenz.

Bekannt wurde Xú insbesondere als Maler galoppierender Pferde, die vielfach als Allegorie auf das Wiedererstarken der gedemütigten chinesischen Nation gedeutet wurden. Die fruchtbarste Schaffensperiode in Xús Leben war die 30er Jahre, in denen etliche bedeutende Ölgemälde und traditionelle Malereien wie "Tian Heng und fünfhundert Rebellen“, "Jiu Fanggao" und "Frühlingsregen über dem Lijiang-Fluss" entstanden.

Sein Gemälde "Sklave und Löwe" wurde im November 2006 bei Christie's Hong Kong für 5,3 Millionen Euro versteigert, zu dem Zeitpunkt stellte diese Summe im Vergleich zu den Werken anderer chinesischer Künstler einen wahren Rekordpreis dar. Das Gemälde erzählt die Geschichte eines während der Zeit des Römischen Reichs lebenden Sklaven und eines Löwen. Der Sklave befreit die Pranke des Löwen von einem Dorn. Bei einer späteren Begegnung stehen sich der Löwe und eben derselbe Sklave in einem eigentlich blutigen Kampf in einem römischen Amphitheater gegenüber. Der Kaiser ist von dem rührseligen Aufeinandertreffen derart angetan, dass er den Sklaven daraufhin aus der Gefangenschaft entlässt. Mit 7 Mio. Euro erzielte sein Gemälde "Leg Deine Peitsche nieder" bei einer Auktion von Sotheby's in Hongkong im Frühjahr 2007 den bisherigen Weltrekord für ein chinesisches Gemälde. Das Bild aus dem Jahr 1939 -während Xus Aufenthalt in Singapur auf dem Gipfel seiner künstlerischen Schaffenskraft- zeigt eine antijapanische Aufführung eines Wandertheaters. Es zeigt die Dame Shang vor einer Gruppe von Zuschauern und reflektiert den Geist des chinesischen Volkes vor dem Hintergrund des antijapanischen Krieges (1937-1945). Tief bewegt von den patriotischen Motiven des Schauspiels, gab Xu diesem Gefühl mit sorgfältigen Pinselstrichen Ausdruck und schuf ein feinfühliges Portrait mit der weiblichen Darstellerin im Vordergrund und einem lebendig und realistisch dargestellten Publikum im Hintergrund.Nachdem das Gemälde für über ein halbes Jahrhundert von der Bildfläche verschwunden war, wurde es nun von Sothebys erstmals seit 1954 wieder öffentlich ausgestellt.

 

 

 

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vor 11 Jahren vor 4 Jahren
Xu Beihong (徐悲鸿, 19.7.1895 - 26.9.1953) gilt als einer der bedeutensten chinesischen Maler des 20. Jahrhunderts. Als erster chinesischer Maler nahm er auch westliche Stilelemente in seiner Malerei auf. Besondere Berühmtheit erlangten seine zahlreichen Pferdeportraits, von denen einige im Museum zu sehen sind. Doch Xu Beihong verwandte neben den Pferden noch viele andere Naturmotive in seiner Malerei. Auch Menschen, meist ländliche Arbeiter, finden sich in seinen Bildern wieder. Die umfangreiche Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in Xu Beihongs Werk, liefert aber nicht sehr viele Informationen zur chinesischen Malerei an sich, was angesichts der Vielzahl an Kunstmuseen in Beijing jedoch nicht weiter tragisch ist.

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