
Das 3G-Netz ist ein für den Mobilfunk ausgelegtes Kommunikationsnetzwerk. Es war der erste Standard, der mobilen Endgeräten hohe Datenübertragungsraten bereitstellte. Bei Download und Upload war 3G unter optimalen Voraussetzungen mit DSL vergleichbar. Damit ermöglichte 3G mobilen Anwendungen erstmals den schnellen Zugriff auf das Internet.
Die technischen Eigenschaften des 3G-Standards
Mit dem 3G-Mobilfunkstandard erfolgte eine Weiterentwicklung der digitalen Übertragungstechnik. Als direkter Nachfolger des 2G-Standards ermöglichte UMTS vor allem höhere Übertragungsraten. Diese lagen zunächst bei maximal 384 KBit/s. Mit der Erweiterung HSPA+, die ab 2011 eingeführt wurde, waren sogar bis zu 42 Mbit/s möglich. HSPA steht für „High Speed Packet Access“.
Für die Nutzung des 3G-Netzes muss das Endgerät mit der Technik kompatibel sein. Dies ist bei allen ab dem Jahr 2000 veröffentlichten Handys der Fall. Auch IoT und verschiedene Geräte in der Fahrzeugtechnik nutzen das 3G-Netz für die Telekommunikation.
3G ist ein rein digitaler Mobilfunkstandard, der für die Übertragung verschiedenster Daten geeignet ist. Dazu zählen vor allem:
- klassische Telefonie
- Textnachrichten via SMS
- Videotelefonie
- Internet- und Netzwerkzugang
Zusätzlich bietet UMTS die Möglichkeit für standortbezogene Dienste und einen Rückkanal für interaktive Services, beispielsweise in Form von DVB-H. Damit bietet UMTS gerade im Bereich der digitalen Kommunikation viele Optionen, die es vorher so nicht gab.

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