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Die Alte Harburger Elbbrücke ist eine Stahlbogenbrücke, die die Hamburger Stadtteile Harburg und Wilhelmsburg über die Süderelbe verbindet.
Grundlage für den Bau war ein Vertrag zwischen der preußischen Provinz Hannover und Hamburg. Die MAN Gustavsburg baute die Brücke ab April 1897, die Bauleitung lag bei Strombaudirektor Georg Narten.[1][2] Der Entwurf der aus Portasandstein errichteten Portale stammte von dem hannoverschen Architekten Hubert Stier, der unter anderem das Rathaus (Palacio Municipal) von La Plata (Argentinien) und die Bahnhofsgebäude in Bremen, Hannover und Harburg entworfen hatte. Sie sollten mit den Wilhelmsburger und Harburger Wappen an Stadttore erinnern und waren früher mit dem Reichsadler verziert.
Die Brücke wurde am 30. September 1899 eröffnet. Sie verband die damals beide noch preußischen Städte Harburg und Wilhelmsburg miteinander und wurde ursprünglich für Fußgänger und Kutschen erbaut. Die 474 m lange Stahlbogenbrücke war die erste Straßenbrücke über die Süderelbe und diente bis Anfang der 1970er Jahre auch der Straßenbahn zwischen Hamburg und Harburg. Heute wird sie nur noch von Fußgängern und Radfahrern genutzt, der Autoverkehr verkehrt heute über die parallel verlaufenden Brücke des 17. Juni (bis 1964 Neue Harburger Elbbrücke) und Europabrücke.
Ursprünglich waren die Wege für Fußgänger und Radfahrer außen an der Brücke entlanggeführt, im Zuge einer grundlegenden Sanierung zwischen 1980 und 1995 wurden sie aber demontiert. Den ehemaligen Verlauf der Straßenbahnschienen kann man immer noch in der Pflasterung am Südportal erkennen.

Der Altenbekener Viadukt, auch Bekeviadukt oder Großer Viadukt Altenbeken genannt, ist ein Brückenbauwerk im nordrhein-westfälischen Kreis Paderborn. Der Viadukt überspannt mit 24 Bögen das Beketal westlich von Altenbeken auf der zweigleisigen Bahnstrecke Hamm–Warburg vor dem Eggegebirge. Die 482 m lange Gewölbebrücke ist Europas längste Kalksteinbrücke.[1]
Das in den 1850er Jahren errichtete Bauwerk gehört zu den ältesten Zeugen der Geschichte der Eisenbahn in Deutschland. Als Wahrzeichen von Altenbeken ist es in stilisierter Form im Wappen der Gemeinde dargestellt.
Der Viadukt wurde im Zweiten Weltkrieg durch alliierte Luftangriffe im November 1944 zerstört und war erst im Herbst 1950 in der heutigen Form wieder aufgebaut.



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